PRAKTIKUM, THESIS, FESTANSTELLUNG.
DAS SOMMER-INTERVIEW.

Wir wollen Ihnen heute unsere drei Mitarbeiter André, Martin und Maximilian vorstellen, die nach einem sechsmonatigen Praktikum bei ma design ihre Bachelor Thesis bei uns geschrieben haben und damit ihr Informatik Studium erfolgreich abschließen konnten. Mittlerweile sind sie in unterschiedlichen Teams und Funktionen für unser Unternehmen tätig.

Hallo ihr drei! Gratulation zum erfolgreichen Abschluss eures Studiums. Schön, dass ihr die Zeit für ein kurzes Interview habt.

Alle: Dankeschön, die Einladung haben wir gerne angenommen!

Habt ihr schon realisiert, welchen Schritt ihr in diesem Jahr vollzogen habt?

Martin: Durch den nahtlosen Übergang in die Festanstellung hat es tatsächlich eine kleine Weile gedauert, bis wir tatsächlich realisiert hatten, dass die Zeit der Klausuren und Prüfungen endlich vorbei ist. Aber das gemeinsame „Darauf-Anstoßen“ hat geholfen.

Hat sich der Arbeitsalltag durch den Übergang vom Praktikum zur Festanstellung spürbar verändert?

André: Nein, nicht wirklich. Bei ma design gibt es im eigentlichen Sinne keine Praktikanten, sondern wir wurden vom ersten Tag an voll in die Projektteams integriert und intensiv eingebunden.

Max: Natürlich wurden wir zu Beginn mit aufbauenden Einarbeitungsaufgaben bedacht, aber wir hatten zu jeder Zeit das Gefühl, vollwertige Mitarbeiter zu sein, die ihren Beitrag zum Teamerfolg leisten.

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Wie lange seid ihr schon für ma design tätig und wie seid ihr auf das Unternehmen aufmerksam geworden?

André: Martin und ich haben an der FH Lübeck Informationstechnologie und Gestaltung international (IGi) studiert und waren auf der Suche nach einem studiumsbegleitenden Praktikum. Über Jobportale und die Contacts Messe an der Uni Kiel wurden wir dann auf ma design aufmerksam und haben uns beworben.

Martin: Und wurden zum Glück beide genommen!

Max: Ich für meinen Teil hatte bereits die Möglichkeit, noch vor dem Praktikum das Unternehmen im Zuge eines Projektes für die FH Kiel kennenzulernen. Im sogenannten Modul „Entwicklung und Management von Softwareprojekten“ wurde mein Studententeam ma design zugewiesen und wir durften eine Checklistenanwendung unter realistischen Projektbedingungen entwickeln. Die Zusammenarbeit war für alle Beteiligten sehr erfolgreich und die Unternehmenskultur und Atmosphäre hatte mich schwer beeindruckt. Von daher war es für mich schnell klar, dass ich nur eine einzige Bewerbung für eine Praktikumsstelle verschicken würde. Der weitere Fortgang liest sich dann wie eine Geschichte aus dem Bilderbuch. Praktikum – Thesis – Festanstellung. Eine Entwicklung, über die ich sehr, sehr froh bin.

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Was macht denn das Arbeiten bei ma design besonders?

Martin: Wie Max schon sagte: Die Atmosphäre ist einzigartig. Freie großzügige Räumlichkeiten, die viel Platz für Entfaltung und Kreativität lassen. Gleichzeitig sind alle Kollegen höchst motiviert, so dass man jeden Tag mitgerissen wird, das Beste aus sich herauszuholen.

André: Das Miteinander ist einfach stark. Man ist täglich in spannenden Projekten unterwegs die sowohl fordern, als auch Spaß machen. Alle 14 Tage frühstückt das gesamte Team zusammen. Es gibt verschiedene Kochgruppen und Freiräume, sich fachlich immer weiterbilden zu können.

Wie gestaltete sich der Alltag im Praktikum?

Max: Ich wurde in einem sehr umfangreichen Projekt eingesetzt, in dem für ein großes deutsches Unternehmen eine App zu Hausgerätesteuerung entwickelt wird. Eine komplexe Anwendung, in die man erst einmal eintauchen muss. Das gelang unter anderem über das Testen bzw. durch das Schreiben von Testszenarien.

Martin: In meiner Einarbeitungszeit im selben Team konnte ich in einem Projektbereich eigenverantwortlich arbeiten, in dem ich ein Konzept zur Webcontent Einbindung in die App entwickelt habe. Im Anschluss daran habe ich an der App-Entwicklung mitgewirkt und konnte dabei neue Ideen beisteuern.

André: Während meiner Praktikumszeit habe ich fast alle Software-Projektteams durchlaufen, um einen optimalen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche zu erhalten. Besonders spannend war das Ermitteln von Nutzerfeedback im Usability-Bereich und die direkte Anpassung im Code.

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Das Sommer-Interview im ma design Garten.

War das Schreiben eurer Bachelor Theses bei ma design von Beginn an eine Option?

Alle: ma design unterstützt Praktikanten sehr umfassend bei der Durchführung von Theses-Arbeiten, sofern das vorherige Praktikum für beide Seiten sehr gut gelaufen ist. Da wir drei uns mit viel Spaß richtig reingekniet haben, waren die Thesisverträge schnell unterzeichnet.

Wie habt ihr die Themen für eure jeweilige Thesis gefunden?

Max: Da ich mich während meines Fachhochschulstudiums zum TÜV-geprüften Qualitätsmanagementbeauftragten habe ausbilden lassen, wurde mein Thema schnell gefunden. Unter der Betreuung vom Prokuristen und Qualitätsbeauftragten des Unternehmens Matthias Richter habe ich zum Thema Qualitätsmanagement und agiler Softwareentwicklung geforscht.

Martin: In meiner Thesisarbeit mit dem Titel „Reactive Bluetooth Low Energy Framework for iOS“ habe ich versucht, meine Tätigkeiten aus dem Praktikum im Kontext vernetzter Hausgeräte weiterzuführen. Konkret habe ich die Einbindung kleiner batteriebetriebener Geräte in das Konzept digitaler Vernetzung untersucht.

André: In meiner Forschungsarbeit habe ich mich mit einer „low cost“ Touch-Gesten-Steuerung auf einer Leinwandoberfläche via „Leap Motion“ beschäftigt. Ein spannender Themenkomplex, der insbesondere im Umfeld von berührungsloser Oberflächensteuerung in sterilen Operationssälen relevant sein kann.

Höchst unterschiedliche, aber sehr interessante Themen! Wie sehen denn eure konkreten Aufgaben derzeit aus?

Max: Ich bin inhaltlich in verschiedenen Bereichen unterwegs. Zum einen unterstütze ich das Qualitätsmanagement bei der anstehenden Zertifizierung und zum anderen arbeite ich im Prozessmanagement und Marketing.

Martin: Ich bin dem Entwicklungsteam aus meiner Praktikumszeit treu geblieben und weiterhin intensiv mit der App-Entwicklung für iOS und Android beschäftigt. Aufgrund meiner Kenntnisse in der nativen mobilen Entwicklung und bezüglich Webcontent wird auf meine Fähigkeiten auch in anderen Projekten zurückgegriffen.

André: Ich arbeite ebenfalls in einem Projektteam für eine mobile Anwendung. Die App soll im Kontext von Gasmessungen in sicherheitssensiblen Bereichen wie dem Bergbau und Ölplattformen genutzt werden und die Simulation von Extremfällen möglich machen. Ein äußerst spannendes Entwicklungsumfeld.

Wie seht ihr eure Perspektiven, Wünsche und Ziele bei ma design?

Alle: Wir sind nun alle seit gut einem Jahr Teil des ma design Teams. Dabei sind wir nicht nur fachlich sehr viel weiter gekommen, sondern auch als Persönlichkeiten weiter gereift. Das Studium vermittelt gute Grundlagen, aber die praktischen Erfahrungen im Arbeitsalltag sind durch nichts zu ersetzen. Für diese Entwicklung sind wir ma design sehr dankbar und freuen uns alle darauf, täglich neue Herausforderungen anzunehmen und in diesem tollen Team mitwirken und wachsen zu können.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!